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DKP Kreisorganisation Wuppertal 2019

Dezember 2019

Ein arbeitsreiches Jahr..

Eine gelungene Jahresabschlussveranstaltung der Wuppertaler DKP fand diesmal im Marx-Engels-Zentrum an der Gathe statt. Es gab zunächst eine Information des Kreisvorstandes über zahlreiche Aktivitäten, die die DKP in Wuppertal noch bekannter gemacht haben.

Bei einem anschließenden anspruchsvollen und unterhaltsamen Quiz scheiterten doch einige an den kniffligen Fragen.
Zwei Gruppen spielten gegeneinander und bekamen Fragen über Wuppertal, Politik, Historie und Wirtschaft, aber auch die eine oder andere Scherzfrage.
Dazu gab es noch allerlei diverse Leckereien.

Kurzum: Ein sehr gelungener Abend.

Diwer

August 2019

Kraftvolles Gedenken an Friedrich Engels

Anlässlich des 124. Todestags des Barmer Sohns und Revolutionärs Friedrich Engels versammelten sich am 11. August 250 Menschen in Elberfeld. Voran mit dem Spruch "Die Welt bebt - Friedrich Engels lebt" zogen die Demonstrierenden unter lautstarken Parolen geschlossen durch die Straßen der Innenstadt.

Aufgerufen zum Gedenken an den Wegbegleiter Karl Marx' und Mitbegründer des wissenschaftlichen Sozialismus hatte ein Bündnis aus linken und marxistischen Organisationen.


In ihrem Redebeitrag erinnerte die DKP an die enge Verbindung Engels mit seiner Heimatstadt. 1820 im damals noch eigenständigen Barmen als Sohn eines Textilfabrikanten geboren, geriet Engels schon früh in Konflikt mit den christlich-pietistischen Vorstellungen des elterlichen Umfelds.

Mit nur 19 Jahren rechnete er in seinen "Briefen aus dem Wuppertal" entschieden mit der Scheinheiligkeit des Wuppertaler Bürgertums und Klerus ab. Engels beschrieb eindringlich das soziale Elend der arbeitenden Bevölkerung und skandalisierte die weit verbreitete Kinderarbeit zugunsten des schnellen Profits der Unternehmer im schon früh industrialisierten Wuppertal.

Folgerichtig kehrte er 1848 infolge der revolutionären Aufstände in seine Heimat zurück und stand Seit an Seit mit den aufbegehrenden Arbeiter*innen und fortschrittlichen Bürger*innen auf den Barrikaden.

Im Jahr 2020 jährt sich Friedrich Engels Geburtstag zum 200. Mal. Unter dem Motto "Denker. Macher. Wuppertaler." plant die Stadtspitze in Kooperation mit der Landesregierung mehrere Veranstaltungen. Die bisherigen Planungen zeichnen ein Bild von Engels, dass ihn und sein Werk jeglichen revolutionären Charakters entledigt.

Dass Engels gemeinsam mit Marx die wissenschaftliche Weltanschauung zur Analyse der Natur und Gesellschaft und letztlich ihrer grundlegenden revolutionären Umgestaltung schaffte, wird verschwiegen. Die DKP wird diesen offiziellen Festakt kritisch begleiten und mit eigenen Aktionen den weltweit bekannten Theoretiker und Führer der Arbeiterbewegung ehren.

April 2019

WupperReport - die Zeitung der DKP Wuppertal, Ausgabe 2 / 2019



Inhalt dieser Ausgabe:

  • DKP zur Europawahl 2019 (S.1/2)

  • Internationaler Frauentag (S.2)

  • 1. Mai - Internationaler Kampftag der Arbeiter (S.3)

  • Fridays for Future (S.3/4)

  • Kontakt, Termine u Impressum (S. 4)

    Die Zeitung gibt es als Print-Medium für die Haushalte und Infostände und Online.
    April 2019

    Ostermarsch 2019 -
    für den Frieden und gegen den Faschismus


    Nach vielen Jahren, in denen die Wuppertaler Friedensbewegung geschlossen zum Ostermarsch in Düsseldorf mobilisierte, fand dieses Mal wieder eine starke Friedensmanifestation zu Ostern in Wuppertal statt. Denn ausgerechnet für den 20. April meldete die neofaschistische Partei Die Rechte eine Demonstration durchs Tal an. Eine antifaschistische Antwort war notwendig!

    So zogen am Karsamstag mehrere hundert Menschen unter dem Slogan „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg“ vom Engelsgarten zum Wupperfelder Markt. Die Forderungen nach der Ablehnung des 2%-Ziels der NATO, dem Verbot aller Atomwaffen und für Entspannung und Abrüstung deckten sich mit dem Aufruf des Ostermarschs Rhein-Ruhr. Nach der Abschlusskundgebung beteiligten sich an vielen Ecken entlang der Naziroute zahlreiche Demonstrierende an dem lautstarken Protest gegen die Neofaschisten.

    Dass erneut, geschützt von einem riesigen Polizeiaufgebot inklusive Reiterstaffeln und Videoüberwachung, die Nazis für mehrere Stunden die Stadt lahmlegen und ihre menschenverachtenden Inhalte propagieren durften, ist ein Skandal. Die DKP Wuppertal fordert das Verbot aller neofaschistischen Organisationen und ihr Werben in der Öffentlichkeit. Außerdem wenden sich die Kommunistinnen und Kommunisten entschieden gegen die Kriminalisierung antifaschistischen Protests und fordern das Ende der Hofierung von Neonazis in Wuppertal.
    S.W.

    WupperReport - die Zeitung der DKP Wuppertal, Ausgabe 2 / 2019



    Inhalt dieser Ausgabe:

  • DKP zur Europawahl 2019 (S.1/2)

  • Internationaler Frauentag (S.2)

  • 1. Mai - Internationaler Kampftag der Arbeiter (S.3)

  • Fridays for Future (S.3/4)

  • Kontakt, Termine u Impressum (S. 4)

    Die Zeitung gibt es als Print-Medium für die Haushalte und Infostände und Online.
    März 2019

    Zum Tode von Marianne Hecht-Wieber - Eine Erinnerung

    Marianne Hecht-Wieber wurde am 7. März 1922 als Tochter des Widerstandskämpfers gegen die NS-Diktatur, Emil Löhde (1893-1943) und seiner Ehefrau, Emma (1897-1959), in Wuppertal geboren. Die Familie wohnte zunächst in der Oberstraße. Später mussten sie in die Ewaldstraße umziehen.

    Marianne wuchs in einem kommunistisch geprägten Elternhaus auf und besuchte die 1928 gegründete und 1933 aufgelöste konfessionslose „Freie Schule“. Nach dem Umzug besuchte sie die Schule Opphofer Straße.

    Der Vater hat sie als 10/11-jähriges Kind immer mitgenommen, wenn er sonntags zum Singen in den Arbeitergesangverein ging, oder ausgiebige Wanderungen mit politischen Freunden unternommen wurden. So kam sie schon früh mit den Sorgen, aber auch mit der Politik, der Solidarität und den Kämpfen der Arbeiterbewegung gegen den aufkommenden Faschismus in Berührung.

    Im Februar 1933, nach der Machtübertragung an die Faschisten erlebte sie als Kind die erste Hausdurchsuchung von SS und Polizei, die sie zwangen, mit in den dunklen Keller zu gehen, um vermutete Verstecke von Waffen und Propagandamaterial zu verraten. Das hat sie später immer wieder als ihr schrecklichstes Erlebnis geschildert.

    Marianne erlebte dann die brutalen Folterungen des Vaters im „wilden“ KZ Kemna, seine Verhaftungen und Verurteilungen zu Zuchthausstrafen in Münster und Verl. Aber er wurde nach seinen Entlassungen immer wieder politisch aktiv. Auch ihre Mutter wurde verhaftet und vier Tage im Gestapo-Keller eingesperrt. Marianne half bei illegalen Widerstandsaktionen durch das Verteilen von Flugblättern, die sie in Hausfluren ablegte, durch das Kleben von Plakaten und das Anbringen von Losungen gegen Hitler und den Krieg an Mauern und Hauswänden. Sie erlebte schließlich die Bombardierungen von Wuppertal, heiratete noch vor dem Tod des Vaters 1943, der an den Folgen von unbehandelten Krankheiten aus dem Ersten Weltkrieg starb und erlebte im Mai 1945 die Befreiung vom Faschismus. Ihren Mann, Hans Ulrich Hecht-Wieber, konnte sie nicht mehr in die Arme schließen – er fiel im März 1942 während des Überfalls auf die Sowjetunion. Ihr Sohn Henner war da gerade 3 Monate alt geworden.

    1946 ist sie 24 Jahre alt und arbeitete als Sekretärin für das Parteibüro der KPD und für die kommunistischen Landtagsabgeordneten. Danach wurde sie bei der Gewerkschaft der Eisenbahner tätig, aber wegen ihrer Zugehörigkeit zur KPD bald wieder entlassen. Sie fand danach Arbeit bei der Firma Rhenus als Sachbearbeiterin und wurde von den Kolleginnen und Kollegen zur Betriebsratsvorsitzenden gewählt.

    Von Anfang an engagierte Marianne Hecht-Wieber sich politisch, gehörte sie zu denen, die ihre ganze Kraft und Erfahrungen für ein demokratisches, antifaschistisches Deutschland einsetzen. Sie engagierte sich als langjährige Vorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN), wurde aktive Kommunistin in der KPD und später in der DKP und trat auf zahlreichen Veranstaltungen demokratischer Organisationen und vor Schulklassen auf. Sie klärte auf und warnte vor allem in den 60er Jahren mit dem Erstarken der NPD vor der neofaschistischen Gefahr.

    Stolz war und blieb sie immer auf ihren Sohn, ihre Schwiegertochter und den Enkel Carsten, der immer zu seiner Oma gekommen sei und ihr „Löcher in den Bauch gefragt“ habe. Ruhig und überlegt, wie das ihre Art war, hat sie seine Fragen beantwortet.

    Marianne folgte neben ihrer Liebe zu Heinrich Heine (Sie konnte Heines „Deutschland. Ein Wintermärchen“ fast vollständig auswendig rezitieren) bis in ihr hohes Alter konsequent Johann Wolfgang von Goethes Mahnung, die sie zu ihrem Lebensleitspruch erkoren hatte: „Das ist der Weisheit letzter Schluss, nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.“

    Im Jahr 2001 ehrte sie ihre Geburtsstadt Wuppertal mit dem „Wuppertaler“ für besonderes ehrenamtliches Engagement.

    Die Herausgeber des Buches „nachts, wenn die Gestapo schellte…“, Sebastian Schröder und Dirk Krüger, haben es „Unserer unermüdlichen antifaschistischen Mitkämpferin Marianne Hecht-Wieber“ gewidmet.

    Ihr Tod am 28. Februar 2019, wenige Tage vor ihrem 97. Geburtstag bleibt für uns Verpflichtung, in ihrem Sinn weiter zu kämpfen.

    Dirk Krüger

    WupperReport - die Zeitung der DKP Wuppertal, Ausgabe 1 / 2019



    Inhalt dieser Ausgabe:

  • Internationaler Frauentag 2019

  • Verkehrt: ÖPNV in Wuppertal

  • International: Frauenwahlrecht

  • Bayer & Co: Der Mensch muß vor Profit gehen

  • Nein zum Putsch: Hände weg von Venezuela

    Die Zeitung gibt es als Print-Medium für die Haushalte und Infostände und Online.
    Februar 2019

    Buchvorstellung



    Dirk Krüger

    Gegen das Vergessen

    Fünf Wuppertaler Arbeiterschriftsteller und Widerstandskämpfer gegen die Nazidiktatur stellen sich vor

    Hinweise zum Buch:

    Das Buch hat die Unterstützung zahlreicher Organisationen gefunden und ist - seinem Anliegen entsprechend - den in Wuppertal geborenen Gesellschaftswissenschaftlern Prof.Dr.Wolfgang Abendroth und Prof.Dr. Jürgen Kuczynski gewidmet.

    Teil 1 des Buches enthält biografische Skizzen und Kommentare zu den literarischen Werken.

    Im Teil 2 - "Ein Lesebuch auch für unsere Zeit" - sind sind umfangreiche Originalauszüge aus den literarischen Werken dokumentiert.


    Nordpark Verlag Wuppertal
    ISBN 978-3-943940-43-5


    DKP Kreisorganisation Wuppertal 2018

    Dezember 2018

    Massive Stellenstreichungen bei Bayer Wuppertal
    Stellungnahme der DKP Wuppertal

    Bayer Werke Wuppertal (Foto DKP Wuppertal)

    Ende November hat der Bayerkonzern angekündigt, weltweit 12.000 Kolleginnen und Kollegen auf die Straße zu setzen. Allein in Wuppertal sind voraussichtlich ca. 750 Kolleginnen und Kollegen davon betroffen; sowohl im neuen Produktionsbetrieb für Faktor VIII als auch im Bereich Forschung und Entwicklung Das sind mehr als 20% aller im Wuppertaler Werk beschäftigten Kolleginnen und Kollegen.

    Und Bayerchef Baumann kündigt bereits an, dass weitere Arbeitsplätze in unserer Region davon betroffen sein werden, um dann aber gleichzeitig zu beruhigen, dass es zwar «… einen bedeutenden Anteil an Arbeitsplätzen in Deutschland betreffen, aber nicht die Mehrzahl der 12.000 Stellen.»

    Dazu stellt Peter Lommes, einer der Sprecher der DKP Rheinland-Westfalen fest: «Der Monsanto-Deal ist für Bayer wohl reichlich in die Hose gegangen. Schadenersatzklagen gegen Monsanto in Milliardenhöhe sind jetzt gegen Bayer anhängig. Ein erstes Urteil gibt es bereits. Das alles drückt, neben den Schulden, die Bayer wegen dieses Katastrophendeals machen musste, erheblich auf die Konzernzahlen.

    Die Börse hat entsprechend reagiert. Von Anfang Juni, dem Zeitpunkt des Monsantozukaufs bis heute hat die Aktie an der Börse etwa 40% verloren. Das muss nun mit einem rigorosen Sparkurs wieder kompensiert werden, damit Bayer nicht selber zum Übernahmekandidaten wird!» Weiter erklärte Lommes: «Die Kolleginnen und Kollegen dürfen dieses Managementversagen nun mit dem Verlust ihrer Arbeitsplätze bezahlen.»

    Als erste Reaktion auf die Stellenabbaupläne von Vorstand und Aufsichtsrat sind am 3. Dezember bereits über 1000 Beschäftigte in Wuppertal auf die Straße gegangen. Der Betriebsrat hat weiteren massiven Protest angekündigt.Das ist genau die richtige Antwort, da auch die zuständige Gewerkschaft IG BCE im Wesentlichen in Beruhigung macht. Schließlich sei mit der Unternehmensleitung bis 2025 vereinbart, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde, was ja nichts anderes heißt, als dass man den Kolleginnen und Kollegen ihre Arbeitsplätze abkaufen will.

    Da wird es mit Sicherheit den einen oder die andere geben, der/die sich auf diese Art und Weise halbwegs sicher in einen vorgezogenen Ruhestand wird retten können.

    Aber was wird mit denen, die, hochspezialisiert, kaum etwas mit ihrer Qualifikation finden werden. Wie die IG BCE sich diesen «sozialverträglichen» Arbeitsplatzabbau vorstellt, wird von dort nicht erläutert. Auch dazu meldet sich Peter Lommes zu Wort, indem er erklärt. «Eines ist doch wohl klar: Selbst, wenn es gelingt die Einzelschicksale der auf die Straße Geworfenen durch die Profite, die sie ja vorher selber erarbeitet haben, einigermaßen abzufedern, diese Industriearbeitsplätze sind unwiederbringlich weg und damit auch die Möglichkeit, dass nachfolgende Generationen hier ihr Auskommen finden. Es gibt keinen sozialverträglichen Arbeitsplatzabbau!"



    November 2018

    Nie wieder Faschismus - Nie wieder Krieg


    Mahnwache zur Pogromnacht (Foto DKP Wuppertal)


    Demostration am 10.11. (Foto: Jochen Vogler)
    Mahnwache zur Prgromnacht 9.11. und Demonstration am 10.11.2018

    Für ein solidarisches Miteinander!
    Gemeinsam gegen rechte Hetze!".

    Am Wochenende 9. und 10.11. haben sich die Wuppertaler Kommunistinnen und Kommunisten an mehreren Aktionen in der Stadt anlässlich des 100. Jahrestages der Novemberrevolution und dem 80. jährlichen Gedenken an die Reichspogramnacht der deutschen Faschisten beteiligt.

    Unter dem Motto "Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg " hielten wir am Abend des 9. November eine Mahnwache an der Alten Freiheit in Elberfeld ab. Dazu wurde eine Sonderausgabe des Wupperreports verteilt und viele interessante Gespräche mit Passanten geführt. Danach beteiligten sich mehrere Genossinnen und Genossen der DKP an den Protesten gegen eine Kundgebung der neofaschistischen Partei "Die Rechte" auf dem Berliner Platz.

    Dank über 100 spontan mobilisierten Gegendemonstranten konnte der Auftritt der Neonazis von der Bevölkerung isoliert und nach 25min beendet werden. Am Mittag des 10. November trafen sich mehr als 800 Demonstrierende unter dem Slogan "Für ein solidarisches Miteinander - gemeinsam gegen rechte Hetze" auf dem Bahnhofsvorplatz in Elberfeld und zogen durch die Innenstadt.

    Die DKP unterstützte den von über 40 Organisationen und Einzelpersonen getragenen Aufruf und beteiligte sich sichtbar an der Demo mit einem Transparent und einem Redebeitrag.

    Redebeitrag von Jürgen Köster an der Kasinostraße

    August 2018

    Infostand Elberfeld, Alte Freiheit



    50 Jahre DKP, 20.Pressefest und WupperReport zum Antikriegstag

    waren die Themen für den Infostand an der Alten Freiheit am Samstag, den 18.August.

    WupperReport - die Zeitung der DKP Wuppertal, Ausgabe 3
    September 2018



    Inhalt dieser Ausgabe:

  • Nie wieder Faschismus-Nie wieder Krieg
    Beitrag zum Antikriegstag 1.September

  • Die DKP wird 50 Jahre alt
    Das KPD Verbot und die Neugründung der DKP 1968

  • Das geplante Polizeigesetz NRW

  • Pogromnacht 09.November 1938 - Ein Naziverbrechen mahnt

    Die Zeitung gibt es als Print-Medium für die Haushalte und Infostände und Online.
    Mai 2018

    WupperReport - die Zeitung der DKP Wuppertal, Ausgabe 2, Mai 2018

    Inhalt dieser Ausgabe:

  • 30 Stunden sind genug
    Beitrag zum 1. Mai als Tag der Arbeiterklasse

  • Her mit dem ganzen Leben, Wir wollen Brot und Rosen
    Veranstaltung der DKP Wuppertal zum Frauentag

  • 8. Mai - Tag der Befreiung

  • Jugendfeier - Was ist das ?

  • EU genehmigt Monsanto-Übernahme durch Bayer
    Eine Entscheidung im Interesse der Konzerne

    Die Zeitung gibt es als Print-Medium für die Haushalte und Infostände und Online.

    Die Print-Ausgabe erscheint voraussichtlich am 23.04.2018
    März 2018

    Her mit dem ganzen Leben: wir wollen Brot und Rosen
    Kabarett zum Internationalen Frauentag im "Atelier"

    Am 10. März lud die DKP Wuppertal zu einem bunten Kulturabend mit Kabarett und Musik anlässlich des Internationalen Frauentags ein. Bereits am Eingang zum mit 30 Personen gut gefüllten Veran-staltungsraumim Atelier in der Hofaue wurden die Besucherinnen mit Nelken begrüßt.

    Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit einem historischen Abriss über die Geschichte des Frauentags und der Erkenntnis Clara Zetkins, dass die Frauenfrage nicht von der Frage der Emanzipation der gesamten Menschheit vom Knecht der Kapitalherrschaft abkoppelbar sei. Die revolutionäre Sozialdemokratin und Kommunistin hielt bereits vor über 100 Jahren fest: „Lassen wir uns nicht schrecken durch die Ungunst äußerer Umstände,haben wir für alle Schwierigkeitennur eine Antwort: Erst recht!“.

    Das Programm der „Mildernde Umstände und Freunde“ begann mit einer musikalischen Darbietung durch Gitarre und Gesang. Es war jenes von James Oppenheim ge-dichtete Lied, das die Forderungen der 14.000 am 11. Januar 1912 streikenden Textilarbeiterinnen in Lawrence, Massachusetts prägnant auf den Satz „Wir wollen Brot, aber auch Rosen“ zuspitzte und auch heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. In fünf verschiedenen Szenen wurden mit viel Witz und Charme alltägliche Begegnungen dargestellt und aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen kommentiert. Ob bei einer Busfahrt nach Berlin, dem Monolog eines Taxifahrers aus Köln-Mülheim oder dem Zwie-gespräch zwischen Engel und Teufel - dem Publikum blieb vor Lachen kaum ein Auge trocken.

    Für Begeisterung sorgten auch die eingeschobenen Steptanz Darbietungen u.a. auf das Lied „Frauenhouse“ des Kabarettduos Missfits. Aber auch die poltischen Inhalte kamen nicht zu kurz: von der Sonntagsöffnung des Einzelhandels über die Ausbeutung von Arbeiterinnen in asiatischen Fabriken im Auftrag westlicher Bekleidungsunternehmen und den einen oder anderen kommunal-politischen Wahnsinn im Tal. Die Notwendigkeit des Frauentags im Jahr 2018 wurde eindrücklich hervorgehoben. Das Programm schloss mit der „Resolution der Kommunarden“, dem Brechtschen Lied zur Pariser Commune, das von vielen Anwesenden begeistert mitgesungen wurde. Der Klassiker der Friedens-bewegung „Was wollen wir trinken“ läutete den Ausklang des Abends bei Speis, Trank und guten Gesprächen ein. Auf großes Interesse stieß auch der Infostand der DKP, wo die brandneue Ausgabe des Wupper-reports, der Zeitung der Kommu-nistischen Partei für Wuppertal auslag. Außerdem wurden zahlreiche Solibuttons zur Finanzierung des UZ-Pressefests, das vom 7.-9. September diesen Jahres in Dort-mund stattfinden wird, verkauft.

    Nach fast drei Stunden endete dieser durchweg unterhaltsame und definitiv wiederholenswerte Abend.
    Se.W
    Februar 2018

    WupperReport - die Zeitung der DKP Wuppertal

    Erstmals seit den 90er Jahren erscheint wieder der "WupperReport", die Kreiszeitung der DKP Wuppertal.
    Die erste Ausgabe beinhaltet als Leitartikel den internationalen Frauentag, weiterhin das NRW-Bündnis für ein bezahlbares Sozialticket und die Situation der Kitas in Wuppertal.

    Die Zeitung gibt es als Print-Medium für die Haushalte und Infostände und Online.
    Die erste Ausgabe erscheint am 26.02.2018.


    DKP Kreisorganisation Wuppertal 2017


    Dezember 2017

    9. Dezember, Alter Markt Wuppertal
    Demo für ein bezahlbares Sozialticket

    Am Samstag, dem 9.12. fand in Wuppertal-Barmen eine Demo für ein bezahlbares Sozialticket statt, an der rund 250 Menschen teilnahmen.

    Der Sozialhilfeverein “Tacheles Wuppertal” hatte dazu aufgerufen, nachdem die schwarz-gelbe Landesregierung im nächsten Jahr das Sozialticket streichen wollte. Die Empörung darüber war so groß, dass die Regierung sich gezwungen sah, diese Pläne zunächst zurückzustecken. Sie hat ihr Vorhaben aber noch nicht endgültig begraben und so ist es notwendig, den Widerstand gegen den sozialen Raubbau weiter zu verstärken.


    Die DKP Wuppertal hatte den Aufruf zu der Demo mit unterschrieben und Jürgen Köster, Sprecher der DKP Wuppertal konnte auf der Kundgebung den Teilnehmern unter großem Beifall die solidarischen Grüße der Kommunisten überbringen. Er wies in seinem Grußwort darauf hin, dass es jetzt wichtig sei, gegen die sozialreaktionären Angriffe der Herrschenden eine breite linke Abwehrfront zu organisieren. Die Erfahrungen mit dem Kampf gegen TTIP z.B. hätten gezeigt, dass man durchaus Erfolge organisieren könne. Geld für die Finanzierung einer großzügigen Sozialpolitik sei auch genügend vorhanden, es sei in unserem Land nur falsch verteilt. Deshalb sei es notwendig, die Rüstungsausgaben zu senken und die Superreichen in unserem Land endlich stärker zur Kasse zu bitten.

    Es gelte nach wie vor der Satz: “Wer den Reichen nichts nimmt, kann den Armen nichts geben!”

    Im Anschluss an die Kundgebung zog eine Demo zum örtlichen CDU-Büro, um den Herrschaften ihren Unmut über deren Politik zum Ausdruck zu bringen.

    Fotos : Karl-Reiner Engels


    Sozialticket NRW - Ausbauen statt streichen

    DKP Wuppertal unterstützt den Aufruf zur Demo von Tacheles.e.V.
    gegen den geplanten Abbau des Sozialtickets

    Die schwarz-gelbe Landes-regierung plant bis 2020 die schrittweise Abschaffung des Sozialtickets und schränkt damit unmittelbar die Mobilität armer Bürgerinnen und Bürger ein.

    Wir rufen dazu auf, sich am 9. Dezember in Wuppertal dieser unsozialen Kürzungspolitik von CDU und FDP entgegenzustellen: Hände weg vom Sozialticket!

    Die Entscheidung, die Zuschusse der Landesregierung zum Sozialticket in den kommenden zwei Jahren schrittweise auf null zu streichen, soll bis Mitte Januar 2018 die Ausschusse durchlaufen und von der Landtagsmehrheit, mit grosser Wahrscheinlichkeit unter Zustimmung der AfD, klammheimlich abgenickt werden.

    40 Millionen Euro, weniger als ein Promille des Landeshaushaltes, wollen CDU und FDP durch die Kurzung freimachen und in den Strassenbau stecken. Gehts noch? Sozial unausgewogener und verkehrspolitisch ruckstandiger kann eine politische Weichenstellung kaum sein. Ein sozialpolitischer Kahlschlag von Tragweite, um vielleicht drei Kilometer Autobahn zu bauen? 300.000 Menschen profitieren derzeit in NRW vom Sozialticket.


    In Wuppertal, einer Stadt mit uberdurchschnittlich vielen Menschen, die auf Hartz IV und Sozialhilfe angewiesen sind, stellen aktuell etwa 14.000 Menschen ihre Mobilitat mit Hilfe des Sozialtickets zum Preis von 37,80 Euro sicher. Fallen die Landeszuschusse weg, müssten sie gut 20 Euro mehr im Monat fur ein Ticket der Preisstufe A aufbringen.
    20 Euro, die sie sich bitter vom Munde absparen mussen, denn im Regelsatz sind aktuell lediglich 26,77 Euro fur den Personennahverkehr vorgesehen. Und dabei ist die Nutzung offentlicher Verkehrsmittel gerade fur finanziell schlechter gestellten Menschen, die sich meist kein Auto leisten können, Voraussetzung fur die Bewältigung des Alltags und ein Mindestmaß an gesellschaftlicher Teilhabe. Das wollen wir nicht hinnehmen!


    Anstatt das Sozialticket wegzukürzen, gehort es deutlich verbessert. Damit das Sozialticket auch wirklich von allen materiell benachteiligten Menschen in NRW, die auf den offentlichen Personennahverkehr dringend angewiesen sind, genutzt werden kann, muss es viel günstiger und der Keis der Anspruchsberechtigten muss erweitert werden.


    Der Monatspreis muss auf maximal 26,77 Euro gesenkt werden und auch Personen mit einem Niedrigeinkommen, das unterhalb der Pfändungsfreigrenze plus 10 Prozent liegt, müssen einen Anspruch auf ein Sozialticket bekommen. Wir fordern die Landesregierung auf:


  • Hände weg vom Sozialticket! Keine Kurzung der Landeszuschüsse!
  • Stattdessen: Ermöglichung gesellschaftlicher Teilhabe durch Ausbau öffentlicher Mobilität!
  • Das Sozialticket muss billiger und für mehr Menschen verfugbar werden!

    Der Erwerbslosenverein Tacheles e.V. ruft auf zum breiten Protest gegen die maßlose und unsoziale Kurzungspolitik der CDU/FDP-Landesregierung: Demonstration am Samstag, 9. Dezember um 12 Uhr, Treffpunkt Alter Markt in Wuppertal Barmen, Besuch der ortlichen CDU/FDP-Parteiburos

    V.i.S.d.P. Frank Jäger, Tacheles e.V. Rudolfstr. 125, 42285 Wuppertal


    DKP Kreisorganisation Wuppertal 2016

  • November 2016


    Bündnispolitik: AfD darf nicht in die Stadthalle
    Statt der AfD ist nun die VERDI
    am 25.02.17 in der Stadthalle
    Die DKP Wuppertal hat sich an der Pressemitteilung des Bündnisses Wuppertal-gegen-rechts beteiligt:


    Pressemitteilung

    Bündnis gegen Nazis stellt Bürgerantrag:
    Keine Vermietung mehr an Neofaschisten!

    Wuppertal, den 25.11.2016

    Das Wuppertaler Bündnis gegen Nazis begrüßt, dass die Stadthalle am 25. Februar 2017 nun nicht mehr der AfD zur Verfügung gestellt wird. Wir werten dies als Erfolg auch unseres Widerstands gegen eine AfD Veranstaltung in unserer Stadt.
    Allerdings finden wir bedenklich, wie die Stadtverwaltung mit dieser Angelegenheit umgegangen ist.

    Insbesondere die früheren Aussagen, dass der Mietvertrag mit der AfD nicht mehr aufgehoben werden könnte und dass bei der Anmeldung nicht bekannt gewesen sei, dass es sich um eine Veranstaltung der AfD handele, sind nach dem jetzigen Kenntnisstand nicht mehr nachvollziehbar.

    Wir fragen: Wie konnte es zu solchen Aussagen und dieser Einschätzung kommen? Wir haben bereits einen Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz NRW gestellt und bleiben dabei. Dieser Vorgang muss aufgeklärt werden.

    In der nächsten Woche werden wir außerdem eine Bürgeranregung einreichen. Wir fordern, dass grundsätzlich keine städtischen Räume an die AfD und andere "rechtspopulistische", "rechtsextreme" oder neofaschistische Parteien und Organisationen vermietet werden. In der Vergangenheit wurde die ehemalige Hauptschule in Cronenberg der AfD zur Verfügung gestellt - das muss aufhören!

    Wuppertal ist kein Platz für Nazis!

    Juli 2016


    UZ Pressefest 2016 Dortmund Revierpark Wischlingen

    Die DVD mit Eindrücken und Konzertausschnitten vom UZ Pressefest ist zur Mitgliederversammlung am Samstag, den 23.07.2016 erhältlich. Die DVD enthält eine Diaschow und Konzertausschnitte von Klaus der Geiger, M&R, Walkabout Clearwater,Grup Yorum und Esther Bejarano mit Microphone Mafia

    Konzertvideos von Rainer Leitzbach
    Fotos von Karl-Reiner Engels

    Ausschnitt aus der DVD:
    https://www.youtube.com/watch?v=yh6W6PLkXqc


    Mai 2016


    1. Mai 2016, Wuppertal Laurentiusplatz

    Der 1. Mai stand bei der DKP Wuppertal ganz im Zeichen des kommenden Pressefestes am 1.Juliwochenende in Dortmund.

    Zahlreiche Besucher säumten unseren Stand und wollten besonders vorranig Informationen über die antifaschistische Arbeit unserer Partei.
    Dies zeigte uns ganz deutlich das Interesse von Wuppertaler Bürger/Innen an der derzeitigen Politik gegen Rechts.
    Wir hatten ausreichend Gelegenheit, in Gesprächen mit Besuchern unsere Standpunkte darzulegen und auf unsere Bündnisarbeit hinzuweisen.

    Unsere Werbung für das kommende Pressefest war von Erfolg gekrönt, zahlreiche Programmflyer und weitere Informationen gingen über den Ladentisch, besonders Jugendliche und junge Erwachsene interessierten sich für das angekündigte Musikprogramm.

    Weiterhin war der 1. Mai in Wuppertal von der Demonstration und der DGB Kundgebung auf dem Laurentiusplatz begleitet - das Hauptthema war der Mindestlohn, der nicht nur zu niedrig angesetzt, sondern immer noch nicht flächendeckend durchgesetzt ist. Aber auch TTIP und die mangelnde Aufklärung über das geplante Freihandesabkommen war Thema dieses Tages.

    Rainer Leitzbach



    Januar 2016


    DKP Wuppertal unterstützt Projekt der VVN-BdA:
    31. Antifaschistische Konferenz, Solingen 30.Januar 2016

    Etwa 150 Teilnehmer und Gäste gestalteten mit Workshops und musikalischem Programm die 31. Antifaschistische Konferenz der VVN-Bda im "Cobra" in Solingen.

    Die Workshops dienten dazu, Aktivitäten der Neofaschisten verschiedenster Art aufzuzeigen und deutlich zu machen.
    Besonders junge Gäste interessierten sich für die sozialen Netzwerke, in denen Neonazis agieren.

    Weitere Workshops beinhalteten die Fragen, wie es Neonazis gelingt, über die soziale Frage Anhänger zu bekommen und welche Formen der Sprache benutzt werden.

    Auch das Thema Flüchtlinge wurde in die Workshops integriert: Hier ging es um die Frage der Fluchtursachen und des Antimilitarismus.

    Flyer zur VVN Veranstaltung

    Rainer Leitzbach


    Erklärung der DKP Wuppertal zur Oberbürgermeisterwahl am 13.September

    von Jürgen Köster

    Wir erleben zur Zeit einen Wahlkampf, der an Langeweile und Allerweltserklärungen der Wuppertaler Kandidaten nichts zu wünschen übrig läßt.
    Die meisten Kandidaten legen hierbei - so scheint es uns - mehr Wert auf die äußere Form ihrer Auftritte als auf Inhalte, die die Bürger unserer Stadt bewegen und die uns seit Jahren zunehmend enttäuscht und zornig machen.

    [weiterlesen, PDF)


    Vorbereitungen zum UZ Pressefest 2016


    Festival der Jugend 2015, Köln, Jugendpark

    Nach dem erfolgreichen Festival der Jugend der SDAJ bereiten wir uns auf das nächste UZ Pressefest vor, welches wie gewohnt in Dortmund, Revierpark Wichlingen, vom 1. bis 3. Juli 2016 stattfinden wird.

    Inzwischen gibt es die neuen Solidaritätsbuttons, mit welchen Ihr durch einen Beitrag von 5 Euro uns bei der Finanzierung des Pressefestes unterstützen könnt.
    Auch werden wir wieder auf Helferinnen und Helfer angewiesen sein, ohne die ein solch großes Fest nicht zu bewerkstelligen ist. Auch hier bauen wir auf die Mithilfe aller Freiwilligen.

    Bis dahin haben wir viel Arbeit, sowohl in unserer Kreisorganisation Wuppertal als auch im Bezirk Rheinland Westfalen.

    Rainer Leitzbach DKP Wuppertal



    DKP Kreisorganisation Wuppertal 2015


    Erklärung der DKP Wuppertal zum
    Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014

    Leider hat sich auch bei dieser Wahl wieder betätigt, dass die Zahl der Nicht-Wähler inzwischen die Zahl derjenigen überwiegt, die überhaupt noch einen Sinn darin sehen, mit ihrer Stimme demokratische Grundrechte auszuüben.

    Gegenüber 2009 ist die Wahlbeteiligung wiederum leicht auf 45 % gesunken! D.h., wenn SPD und CDU von 30 % der Stimmen sprechen, die sie erhalten haben, so haben sie in Wirklichkeit nur jeweils ca. 13 % (der wahlberechtigten Stimmen!) erhalten.
    Und so ist diese Kommunalwahl 2014 für Wuppertals etablierte Parteien eigentlich ein Desaster. Vor allem CDU, FDP und Grüne haben Stimmen verloren, während Die Linke, WfW und Piraten dazugewonnen haben. Die SPD konnte unserer Einschätzung nach nur deshalb knapp 3 % Stimmen gegenüber der Wahl 2009 gewinnen, weil sie wenige Tage vor dem Wahltermin versucht hat, den Eindruck zu erwecken, nach der Wahl lieber ein „rot-grünes“ Bündnis eingehen zu wollen. Viele Wähler haben sich damit aber wohl nicht einfangen lassen…


    Jürgen Köster
    Bezirksvertretung
    Wuppertal Ronsdorf

    Hartmut Kissing
    Bezirksvertretung
    Wuppertal Cronenberg
    Besonders freut uns dass Die Linke rund 2.500 Stimmen (=1 %) dazugewonnen hat. Wir Kommunisten haben an diesem Erfolg mitgewirkt, weil auch Mitglieder unserer Partei auf der Offenen Liste der Linken erfolgreich kandidiert haben. Die Linke wird im neuen Rat nun mit 5 statt bisher 4 Mandaten vertreten sein; dazu kommen noch Mandate in allen 10 Bezirksvertretungen.

    Unerträglich ist es für alle Demokraten und Antifaschisten allerdings, dass im neuen Stadtrat jetzt 5 statt früher nur 2 Vertreter der äußersten Rechten vertreten sein werden. Auch wenn die offen faschistische NPD im neuen Rat nicht mehr vertreten ist, sind jedoch fast 7000 Stimmen für die Republikaner, für Pro NRW und die AfD ein deutliches Signal dafür, dass rechtes, rassistisches und faschistisches Gedankengut offensichtlich – wie auch bei der EU-Wahl - frustrierte Wähler anspricht. Daher müssen im neuen Rat vor allem deutliche Zeichen gegen Rechts gesetzt werden.

    Leider ist zu befürchten, dass die SPD – im Gegensatz zu ihrem letzten Wahlversprechen – wegen der angeblichen „Pattsituation“ letzten Endes wieder mit der CDU weitermauscheln wird. Dabei gäbe es durchaus die Möglichkeit, ein fortschrittlicheres Bündnis links von der CDU zu schmieden. Aber dazu muss man auch wirklich bereit sein, neue Wege im Interesse der Mehrheit der Wuppertaler Bürger zu gehen.

    Für die Linken und die anderen fortschrittlichen Fraktionen muss heute aber mehr denn je ein alter Grundsatz beachtet werden:

    Der parlamentarische Kampf im Rat und in den Bezirksvertretungen muss zukünftig noch mehr als bisher durch das Bündnis mit den außerparlamentarischen Bewegungen wie Gewerkschaften, Bürgerinitiativen und linken, antifaschistischen Gruppen ergänzt und vertieft werden.

    Wuppertal, im Juni 2014


    DKP Kreisorganisation Wuppertal 2014


    Bei der Kommunalwahl am 25.Mai 2014 die "Offene Liste" der Linken wählen!

    Die Kommunistinnen und Kommunisten sowie die ihnen nahestehenden Menschen in Wuppertal waren in den vergangenen Jahren gut beraten, bei den Kommunalwahlen auf ein breites Bündnis zu setzen.
    Das wollen wir auch 2014 so halten. Wir rufen daher auf, bei der Kommunalwahl am 25. Mai der "Offenen Liste" der Partei "Die Linke" die Stimme zu geben.
    [ganzer Text als PDF]


    Gedenkveranstaltung zur Niederschlagung des Kapp-Putsches im März 1920

    Am Samstag, den 14. März 2014 fand in Wuppertal eine Gedenkveranstaltung an den Kapp-Putsch statt, an dessen Niederschlagung vor 94 Jahren auch tausende Wuppertaler Arbeiter beteiligt waren.
    Allein 67 Arbeiter fielen im Kampf gegen die Putschisten.

    In einer Gedenkstunde an dem Mahnmal im Stadtteil Ostersbaum erinnerten die antifaschistischen Organisationen an den mutigen Generalstreik, der innerhalb einer Woche dem Spuk der Putschisten ein Ende bereitete.
    Rainer Leitzbach hielt aus diesem Anlass für die DKP Wuppertal folgenden Redebeitrag:
    [Rede der DKP Wuppertal als PDF]


    DKP Kreisorganisation Wuppertal 2013


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    Wieder 'Stolperstein' in Wuppertal Ronsdorf verlegt

    An die hundert Menschen kamen am 10. Dezember zusammen, als in Ronsdorf, einem alten Arbeiter-Stadtteil von Wuppertal, wieder ein „Stolperstein“ für einen Widerstandskämpfer verlegt wurde

    Paul Wülfrath wurde am 23. Januar 1901 in Ronsdorf geboren und erlernte nach der Schule den Beruf des Werkzeugmachers. Schon früh schloss er sich dem Deutschen Metallarbeiter-Verband und der Sozialistischen Arbeiterjugend an.
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    Das „Kommunistisches Manifest“ und das „Kapital“ sind UNESCO-Weltkulturerbe

    Am 19. Juni 2013 teilte die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) mit, sie habe das „Manifest der Kommunistischen Partei“ und den ersten Band von „Das Kapital“ in die Liste des Weltdokumentenerbes aufgenommen.

    Dort stehen die beiden Schriften von Karl Marx und Friedrich Engels nun, von der UNESCO zum „Gedächtnis der Menschheit erklärt, in einer Reihe mit Beethovens neunter Symphonie und der Gutenberg-Bibel.

    Seit 1992 versucht die UNESCO mit ihrer Liste, historisch bedeutsame Dokumente vor dem Vergessen zu bewahren. Die Herkunftsländer verpflichten sich, für die Erhaltung und Verfügbarkeit des jeweiligen Erbes zu sorgen. Die Aufnahme der beiden Werke wurde von der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam mit den Niederlanden beantragt.

    In Amsterdam lagert die einzige erhaltene Seite eines handschriftlichen Manuskripts des „Manifestes“ und Marx‘ persönliche Ausgabe des ersten Bandes des „Kapitals“ mit handschriftlichen Anmerkungen.

    Wer das System, in dem wir leben und unter dem viele Menschen leiden, als Kapitalismus beschreibt und bekämpft, landet heute in Deutschland üblicher Weise immer noch im Verfassungsschutzbericht. Zu fragen ist nun, ob die Bundesregierung im nächsten Verfassungsschutzbericht auftaucht.

    Wir wollen das Ereignis gebührend mit einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung der MASCH feiern. Dazu laden wir alle, die sich dem Geist dieser beiden Dokumente verpflichtet führen, herzlich ein

    Wuppertal: Proteste gegen Naziaufmarsch

    Für Samstag, den 21. Sept. 2013, einen Tag vor der Bundestagswahl, kündigte die Partei »die Rechte« – ein Zusammenschluss militanter Nazis, die unter dem Parteienstatus einem NPD Verbot entgehen wollen – eine »nationale Großdemonstration« in Wuppertal an.

    Der Aufruf erfolgte unter dem Slogan: »Kommt alle zur Schlacht von Wuppertal« und «Ihr seid zum Glück bald tot, dann übernehmen wir das Ruder« und »Wir machen weiter und weiter, bis euer Blut in unsere Wupper fließt.«

    Trotz öffentlicher Zusicherung gibt es bis heute kein Verbot!


    Wir trauern um Alfred Lenkeit

    Am 26. Juli 2013 ist er im Alter von 76 Jahren gestorben

    Im Hof der Alten Bandweberei in Wuppertal-Langerfeld trafen sich die Trauergäste – Genossinnen und Genossen und die Familie.

    In den ver­gan­ge­nen Jah­ren war Al­fred durch Schlag­an­fall und Krank­hei­ten ge­hin­dert, po­li­tisch ak­tiv zu sein, aber auch im Roll­stuhl nahm er noch am Os­ter­marsch teil. Am 26. Ju­li ist er im Al­ter von 76 Jah­ren ge­stor­ben.

    Jür­gen Kös­ter er­in­ner­te in sei­ner Trau­er­re­de an die viel­fäl­ti­ge Prä­senz un­se­res Ge­nos­sen in Wup­per­tal.

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    Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt!
    Schaeffler: Kampf um jeden Arbeitsplatz!

    (Auszug aus der Stadtzeitung der DKP Wuppertal zum 1. Mai 2013)

    Schon im Jahr 2007 haben die Kolleginnen und Kollegen von Schaeffler Wuppertal einem sogenannten Standort-Sicherungsvertrag zugestimmt, der u.a. unbezahlte Mehrarbeit vorsah. Damals sollten schon einmal über 800 Arbeitsplätze nach Osteuropa verlagert werden. Billiger produzieren bringt halt mehr Profit.

    Doch noch nie haben jahrelanger Verzicht auf Tariferhöhungen und unbezahlte Mehrarbeit in einem kapitalistischen Unternehmen Arbeitsplätze gesichert. Das jüngste Beispiel ist jetzt wohl Opel Bochum, wo ebenfalls geltende Standortsicherungsverträge von der GM-Konzernleitung einfach aufgekündigt wurden und so das traditionsreiche Werk vor der Schließung steht.

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    Erklärung der DKP Wuppertal zu den
    drohenden Entlassungen bei Schaeffler

    23. April 2013

    Die von der Geschäftsleitung der Firma Schaeffler angedrohten Entlassungen von ca. der Hälfte aller im Werk Wuppertal Beschäftigten reiht sich leider ein in die Praxis vieler kapitalistischer Unternehmen, die Folgen von Absatzkrisen und schlechtem wirtschaftlichem Management auf den Rücken der Arbeiter und Angestellten auszutragen.

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  • Nächster Termin
    wird bekanntgegeben







    Friedrich-Engels-Statue
    Engelspark, Wuppertal Barmen