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Dezember 2018

Massive Stellenstreichungen bei Bayer Wuppertal
Stellungnahme der DKP Wuppertal

Bayer Werke Wuppertal (Foto DKP Wuppertal)

Ende November hat der Bayerkonzern angekündigt, weltweit 12.000 Kolleginnen und Kollegen auf die Straße zu setzen. Allein in Wuppertal sind voraussichtlich ca. 750 Kolleginnen und Kollegen davon betroffen; sowohl im neuen Produktionsbetrieb für Faktor VIII als auch im Bereich Forschung und Entwicklung Das sind mehr als 20% aller im Wuppertaler Werk beschäftigten Kolleginnen und Kollegen.

Und Bayerchef Baumann kündigt bereits an, dass weitere Arbeitsplätze in unserer Region davon betroffen sein werden, um dann aber gleichzeitig zu beruhigen, dass es zwar «… einen bedeutenden Anteil an Arbeitsplätzen in Deutschland betreffen, aber nicht die Mehrzahl der 12.000 Stellen.»

Dazu stellt Peter Lommes, einer der Sprecher der DKP Rheinland-Westfalen fest: «Der Monsanto-Deal ist für Bayer wohl reichlich in die Hose gegangen. Schadenersatzklagen gegen Monsanto in Milliardenhöhe sind jetzt gegen Bayer anhängig. Ein erstes Urteil gibt es bereits. Das alles drückt, neben den Schulden, die Bayer wegen dieses Katastrophendeals machen musste, erheblich auf die Konzernzahlen.

Die Börse hat entsprechend reagiert. Von Anfang Juni, dem Zeitpunkt des Monsantozukaufs bis heute hat die Aktie an der Börse etwa 40% verloren. Das muss nun mit einem rigorosen Sparkurs wieder kompensiert werden, damit Bayer nicht selber zum Übernahmekandidaten wird!» Weiter erklärte Lommes: «Die Kolleginnen und Kollegen dürfen dieses Managementversagen nun mit dem Verlust ihrer Arbeitsplätze bezahlen.»

Als erste Reaktion auf die Stellenabbaupläne von Vorstand und Aufsichtsrat sind am 3. Dezember bereits über 1000 Beschäftigte in Wuppertal auf die Straße gegangen. Der Betriebsrat hat weiteren massiven Protest angekündigt.Das ist genau die richtige Antwort, da auch die zuständige Gewerkschaft IG BCE im Wesentlichen in Beruhigung macht. Schließlich sei mit der Unternehmensleitung bis 2025 vereinbart, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde, was ja nichts anderes heißt, als dass man den Kolleginnen und Kollegen ihre Arbeitsplätze abkaufen will.

Da wird es mit Sicherheit den einen oder die andere geben, der/die sich auf diese Art und Weise halbwegs sicher in einen vorgezogenen Ruhestand wird retten können.

Aber was wird mit denen, die, hochspezialisiert, kaum etwas mit ihrer Qualifikation finden werden. Wie die IG BCE sich diesen «sozialverträglichen» Arbeitsplatzabbau vorstellt, wird von dort nicht erläutert. Auch dazu meldet sich Peter Lommes zu Wort, indem er erklärt. «Eines ist doch wohl klar: Selbst, wenn es gelingt die Einzelschicksale der auf die Straße Geworfenen durch die Profite, die sie ja vorher selber erarbeitet haben, einigermaßen abzufedern, diese Industriearbeitsplätze sind unwiederbringlich weg und damit auch die Möglichkeit, dass nachfolgende Generationen hier ihr Auskommen finden. Es gibt keinen sozialverträglichen Arbeitsplatzabbau!"



November 2018

Nie wieder Faschismus - Nie wieder Krieg


Mahnwache zur Pogromnacht (Foto DKP Wuppertal)


Demostration am 10.11. (Foto: Jochen Vogler)
Mahnwache zur Prgromnacht 9.11. und Demonstration am 10.11.2018

Für ein solidarisches Miteinander!
Gemeinsam gegen rechte Hetze!".

Am Wochenende 9. und 10.11. haben sich die Wuppertaler Kommunistinnen und Kommunisten an mehreren Aktionen in der Stadt anlässlich des 100. Jahrestages der Novemberrevolution und dem 80. jährlichen Gedenken an die Reichspogramnacht der deutschen Faschisten beteiligt.

Unter dem Motto "Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg " hielten wir am Abend des 9. November eine Mahnwache an der Alten Freiheit in Elberfeld ab. Dazu wurde eine Sonderausgabe des Wupperreports verteilt und viele interessante Gespräche mit Passanten geführt. Danach beteiligten sich mehrere Genossinnen und Genossen der DKP an den Protesten gegen eine Kundgebung der neofaschistischen Partei "Die Rechte" auf dem Berliner Platz.

Dank über 100 spontan mobilisierten Gegendemonstranten konnte der Auftritt der Neonazis von der Bevölkerung isoliert und nach 25min beendet werden. Am Mittag des 10. November trafen sich mehr als 800 Demonstrierende unter dem Slogan "Für ein solidarisches Miteinander - gemeinsam gegen rechte Hetze" auf dem Bahnhofsvorplatz in Elberfeld und zogen durch die Innenstadt.

Die DKP unterstützte den von über 40 Organisationen und Einzelpersonen getragenen Aufruf und beteiligte sich sichtbar an der Demo mit einem Transparent und einem Redebeitrag.

Redebeitrag von Jürgen Köster an der Kasinostraße

August 2018

Infostand Elberfeld, Alte Freiheit



50 Jahre DKP, 20.Pressefest und WupperReport zum Antikriegstag

waren die Themen für den Infostand an der Alten Freiheit am Samstag, den 18.August.

WupperReport - die Zeitung der DKP Wuppertal, Ausgabe 3
September 2018



Inhalt dieser Ausgabe:

  • Nie wieder Faschismus-Nie wieder Krieg
    Beitrag zum Antikriegstag 1.September

  • Die DKP wird 50 Jahre alt
    Das KPD Verbot und die Neugründung der DKP 1968

  • Das geplante Polizeigesetz NRW

  • Pogromnacht 09.November 1938 - Ein Naziverbrechen mahnt

    Die Zeitung gibt es als Print-Medium für die Haushalte und Infostände und Online.
    Mai 2018

    WupperReport - die Zeitung der DKP Wuppertal, Ausgabe 2, Mai 2018

    Inhalt dieser Ausgabe:

  • 30 Stunden sind genug
    Beitrag zum 1. Mai als Tag der Arbeiterklasse

  • Her mit dem ganzen Leben, Wir wollen Brot und Rosen
    Veranstaltung der DKP Wuppertal zum Frauentag

  • 8. Mai - Tag der Befreiung

  • Jugendfeier - Was ist das ?

  • EU genehmigt Monsanto-Übernahme durch Bayer
    Eine Entscheidung im Interesse der Konzerne

    Die Zeitung gibt es als Print-Medium für die Haushalte und Infostände und Online.

    Die Print-Ausgabe erscheint voraussichtlich am 23.04.2018
    März 2018

    Her mit dem ganzen Leben: wir wollen Brot und Rosen
    Kabarett zum Internationalen Frauentag im "Atelier"

    Am 10. März lud die DKP Wuppertal zu einem bunten Kulturabend mit Kabarett und Musik anlässlich des Internationalen Frauentags ein. Bereits am Eingang zum mit 30 Personen gut gefüllten Veran-staltungsraumim Atelier in der Hofaue wurden die Besucherinnen mit Nelken begrüßt.

    Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit einem historischen Abriss über die Geschichte des Frauentags und der Erkenntnis Clara Zetkins, dass die Frauenfrage nicht von der Frage der Emanzipation der gesamten Menschheit vom Knecht der Kapitalherrschaft abkoppelbar sei. Die revolutionäre Sozialdemokratin und Kommunistin hielt bereits vor über 100 Jahren fest: „Lassen wir uns nicht schrecken durch die Ungunst äußerer Umstände,haben wir für alle Schwierigkeitennur eine Antwort: Erst recht!“.

    Das Programm der „Mildernde Umstände und Freunde“ begann mit einer musikalischen Darbietung durch Gitarre und Gesang. Es war jenes von James Oppenheim ge-dichtete Lied, das die Forderungen der 14.000 am 11. Januar 1912 streikenden Textilarbeiterinnen in Lawrence, Massachusetts prägnant auf den Satz „Wir wollen Brot, aber auch Rosen“ zuspitzte und auch heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. In fünf verschiedenen Szenen wurden mit viel Witz und Charme alltägliche Begegnungen dargestellt und aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen kommentiert. Ob bei einer Busfahrt nach Berlin, dem Monolog eines Taxifahrers aus Köln-Mülheim oder dem Zwie-gespräch zwischen Engel und Teufel - dem Publikum blieb vor Lachen kaum ein Auge trocken.

    Für Begeisterung sorgten auch die eingeschobenen Steptanz Darbietungen u.a. auf das Lied „Frauenhouse“ des Kabarettduos Missfits. Aber auch die poltischen Inhalte kamen nicht zu kurz: von der Sonntagsöffnung des Einzelhandels über die Ausbeutung von Arbeiterinnen in asiatischen Fabriken im Auftrag westlicher Bekleidungsunternehmen und den einen oder anderen kommunal-politischen Wahnsinn im Tal. Die Notwendigkeit des Frauentags im Jahr 2018 wurde eindrücklich hervorgehoben. Das Programm schloss mit der „Resolution der Kommunarden“, dem Brechtschen Lied zur Pariser Commune, das von vielen Anwesenden begeistert mitgesungen wurde. Der Klassiker der Friedens-bewegung „Was wollen wir trinken“ läutete den Ausklang des Abends bei Speis, Trank und guten Gesprächen ein. Auf großes Interesse stieß auch der Infostand der DKP, wo die brandneue Ausgabe des Wupper-reports, der Zeitung der Kommu-nistischen Partei für Wuppertal auslag. Außerdem wurden zahlreiche Solibuttons zur Finanzierung des UZ-Pressefests, das vom 7.-9. September diesen Jahres in Dort-mund stattfinden wird, verkauft.

    Nach fast drei Stunden endete dieser durchweg unterhaltsame und definitiv wiederholenswerte Abend.
    Se.W
    Februar 2018

    WupperReport - die Zeitung der DKP Wuppertal

    Erstmals seit den 90er Jahren erscheint wieder der "WupperReport", die Kreiszeitung der DKP Wuppertal.
    Die erste Ausgabe beinhaltet als Leitartikel den internationalen Frauentag, weiterhin das NRW-Bündnis für ein bezahlbares Sozialticket und die Situation der Kitas in Wuppertal.

    Die Zeitung gibt es als Print-Medium für die Haushalte und Infostände und Online.
    Die erste Ausgabe erscheint am 26.02.2018.
    Dezember 2017

    9. Dezember, Alter Markt Wuppertal
    Demo für ein bezahlbares Sozialticket

    Am Samstag, dem 9.12. fand in Wuppertal-Barmen eine Demo für ein bezahlbares Sozialticket statt, an der rund 250 Menschen teilnahmen.

    Der Sozialhilfeverein “Tacheles Wuppertal” hatte dazu aufgerufen, nachdem die schwarz-gelbe Landesregierung im nächsten Jahr das Sozialticket streichen wollte. Die Empörung darüber war so groß, dass die Regierung sich gezwungen sah, diese Pläne zunächst zurückzustecken. Sie hat ihr Vorhaben aber noch nicht endgültig begraben und so ist es notwendig, den Widerstand gegen den sozialen Raubbau weiter zu verstärken.


    Die DKP Wuppertal hatte den Aufruf zu der Demo mit unterschrieben und Jürgen Köster, Sprecher der DKP Wuppertal konnte auf der Kundgebung den Teilnehmern unter großem Beifall die solidarischen Grüße der Kommunisten überbringen. Er wies in seinem Grußwort darauf hin, dass es jetzt wichtig sei, gegen die sozialreaktionären Angriffe der Herrschenden eine breite linke Abwehrfront zu organisieren. Die Erfahrungen mit dem Kampf gegen TTIP z.B. hätten gezeigt, dass man durchaus Erfolge organisieren könne. Geld für die Finanzierung einer großzügigen Sozialpolitik sei auch genügend vorhanden, es sei in unserem Land nur falsch verteilt. Deshalb sei es notwendig, die Rüstungsausgaben zu senken und die Superreichen in unserem Land endlich stärker zur Kasse zu bitten.

    Es gelte nach wie vor der Satz: “Wer den Reichen nichts nimmt, kann den Armen nichts geben!”

    Im Anschluss an die Kundgebung zog eine Demo zum örtlichen CDU-Büro, um den Herrschaften ihren Unmut über deren Politik zum Ausdruck zu bringen.

    Fotos : Karl-Reiner Engels


    Sozialticket NRW - Ausbauen statt streichen

    DKP Wuppertal unterstützt den Aufruf zur Demo von Tacheles.e.V.
    gegen den geplanten Abbau des Sozialtickets

    Die schwarz-gelbe Landes-regierung plant bis 2020 die schrittweise Abschaffung des Sozialtickets und schränkt damit unmittelbar die Mobilität armer Bürgerinnen und Bürger ein.

    Wir rufen dazu auf, sich am 9. Dezember in Wuppertal dieser unsozialen Kürzungspolitik von CDU und FDP entgegenzustellen: Hände weg vom Sozialticket!

    Die Entscheidung, die Zuschusse der Landesregierung zum Sozialticket in den kommenden zwei Jahren schrittweise auf null zu streichen, soll bis Mitte Januar 2018 die Ausschusse durchlaufen und von der Landtagsmehrheit, mit grosser Wahrscheinlichkeit unter Zustimmung der AfD, klammheimlich abgenickt werden.

    40 Millionen Euro, weniger als ein Promille des Landeshaushaltes, wollen CDU und FDP durch die Kurzung freimachen und in den Strassenbau stecken. Gehts noch? Sozial unausgewogener und verkehrspolitisch ruckstandiger kann eine politische Weichenstellung kaum sein. Ein sozialpolitischer Kahlschlag von Tragweite, um vielleicht drei Kilometer Autobahn zu bauen? 300.000 Menschen profitieren derzeit in NRW vom Sozialticket.


    In Wuppertal, einer Stadt mit uberdurchschnittlich vielen Menschen, die auf Hartz IV und Sozialhilfe angewiesen sind, stellen aktuell etwa 14.000 Menschen ihre Mobilitat mit Hilfe des Sozialtickets zum Preis von 37,80 Euro sicher. Fallen die Landeszuschusse weg, müssten sie gut 20 Euro mehr im Monat fur ein Ticket der Preisstufe A aufbringen.
    20 Euro, die sie sich bitter vom Munde absparen mussen, denn im Regelsatz sind aktuell lediglich 26,77 Euro fur den Personennahverkehr vorgesehen. Und dabei ist die Nutzung offentlicher Verkehrsmittel gerade fur finanziell schlechter gestellten Menschen, die sich meist kein Auto leisten können, Voraussetzung fur die Bewältigung des Alltags und ein Mindestmaß an gesellschaftlicher Teilhabe. Das wollen wir nicht hinnehmen!


    Anstatt das Sozialticket wegzukürzen, gehort es deutlich verbessert. Damit das Sozialticket auch wirklich von allen materiell benachteiligten Menschen in NRW, die auf den offentlichen Personennahverkehr dringend angewiesen sind, genutzt werden kann, muss es viel günstiger und der Keis der Anspruchsberechtigten muss erweitert werden.


    Der Monatspreis muss auf maximal 26,77 Euro gesenkt werden und auch Personen mit einem Niedrigeinkommen, das unterhalb der Pfändungsfreigrenze plus 10 Prozent liegt, müssen einen Anspruch auf ein Sozialticket bekommen. Wir fordern die Landesregierung auf:


  • Hände weg vom Sozialticket! Keine Kurzung der Landeszuschüsse!
  • Stattdessen: Ermöglichung gesellschaftlicher Teilhabe durch Ausbau öffentlicher Mobilität!
  • Das Sozialticket muss billiger und für mehr Menschen verfugbar werden!

    Der Erwerbslosenverein Tacheles e.V. ruft auf zum breiten Protest gegen die maßlose und unsoziale Kurzungspolitik der CDU/FDP-Landesregierung: Demonstration am Samstag, 9. Dezember um 12 Uhr, Treffpunkt Alter Markt in Wuppertal Barmen, Besuch der ortlichen CDU/FDP-Parteiburos

    V.i.S.d.P. Frank Jäger, Tacheles e.V. Rudolfstr. 125, 42285 Wuppertal

  • Juni 2017

    Gedenkstätte des “Massakers von Lingiades”

    Jürgen Köster, Sprecher der DKP Wuppertal hat während seines Griechenland-Aufenthaltes die Gedenkstätte des “Massakers von Lingiades” im Norden Griechenlands besucht.

    Dort hatten Gebirgsjäger der faschistischen deutschen Besatzer am 3. Oktober 1943 eine sogenannte “Vergeltungsaktion” gegen die Zivilbevölkerung durchgeführt, bei der mehr als 80 Männer, Frauen und sogar Kinder zusammengetrieben und ermordet wurden. Auch das Dorf wurde niedergebrannt. Den Anlass dafür lieferte ihnen eine vorherige Partisanenaktion, bei der ein faschistischer deutscher Offizier getötet wurde, der für diverse Massaker an Zivilisten in der Epirus-Region verantwortlich war.

    Dieser Massenmord in Lingiades war eine rein willkürliche Racheaktion, denn das Dorf hatte mit der Partisanenaktion nichts zu tun.

    Keiner der Verantwortlichen ist nach dem Krieg für diese abscheuliche Tat je zur Verantwortung gezogen worden. 2014 bat der damalige Bundespräsident Gauck bei einem Besuch in Lingiades zwar um Verzeihung für diese Greueltat, doch die Forderung nach einer Entschädigung wies er zurück.

    Mit seiner symbolischen Blumenniederlegung machte Jürgen Köster deutlich, dass die Opfer von Faschismus und Terror - gleich wo in der Welt – nicht vergessen werden dürfen.

  • Nächster Termin
    Mittwoch, 16.01.19
    19:00 Uhr
    Informationsabend

    LL Wochenende in Berlin

    Marx Engels Zentrum
    Gathe 55

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    Friedrich-Engels-Statue
    Engelspark, Wuppertal Barmen